#Newsletter
10.03.2026

Newsletter 2/2026

Ausgabe Febraur 2026

Liebe Leser:innen,

ich hoffe, Sie sind gut durch den Winter gekommen! Der war dieses Jahr um einiges ausgeprägter, die kalten Tage im Januar und Februar eine Belastung für Körper und Geist. Und für die Infrastruktur! Nicht nur hat sich die Anzahl der Schlaglöcher auf Hamburgs Straßen stärker erhöht als sonst, auch Baustellen waren von der Witterung betroffen und lagen brach. Mehr Frust für alle, die aufgrund von Sperrungen ihre gewohnten Wege nicht mehr oder nur mit Verzögerungen bewältigen können. Ein Bauvorhaben sticht besonders heraus: Die neue Linie U5, die Hamburgs Nordosten mit dem Nordwesten verbinden soll. Wahrlich ein Jahrhundertprojekt, leider führt es auch zu Jahrhundertbelastungen. Für die Pendler, die entlang der Trasse mit dem Auto unterwegs sind, heißt es Zähne zusammenbeißen. Wer entlang der Trasse wohnt und von Lärmbelastungen betroffen ist, hat nicht selten Anspruch auf eine Entschädigung in Form einer Mietminderung. Das geht bei Baumaßnahmen der öffentlichen Hand eigentlich nicht. Möglich macht es hier das von der Hochbahn entwickelte „Entschädigungskonzept zu den Schallimmissionen der Baustellenbereiche“, das bezeichnet, welche Straßen und Hausnummern so belastet sind, dass die Eigentümer eine Mietminderung gewähren und sich bei der Hochbahn zurückholen können. Wer knapp daneben wohnt, sollte nicht verzagen, sondern eine Minderung fordern mit dem Zusatz, die Vermieterseite möge sich um eine Erstattung bemühen.

Dass absehbar Ruhe einkehrt und die Baustellen weniger werden, ist nicht zu erwarten. Zu viel ist zu erledigen im Kontext des Strom- und Fernwärmeausbaus, der Gebäudesanierung und natürlich des Neubaus. Immerhin sehen wir, dass Bewegung entsteht und wichtige Themen, wie genug Wohnraum für alle und das Erreichen von Klimazielen, angegangen werden. Das ist gut für Hamburg und alle, die hier wohnen, arbeiten und leben. Lassen Sie uns das nicht vergessen, wenn wir das nächste Mal genervt im Stau stehen.

Auch für den Mieterverein geht eine arbeitsreiche Zeit zu Ende. Von Anfang Dezember 2025 bis weit in den Januar 2026 hinein erreichten uns jeden Tag Hunderte von Anfragen, vor allem zu Betriebskosten, Mieterhöhungen und Wohnungsmängeln. Ich bedanke mich beim gesamten Team unseres Vereins für den Einsatz bei der Bearbeitung der Anfragen! Und bei unseren Mitgliedern, für ihre Geduld, wenn die Antwort etwas länger gedauert hat.

Lassen Sie sich nun wie immer mit diesem Newsletter über unsere Tätigkeit und die Entwicklung in Rechtsprechung und Wohnungspolitik informieren. Verschaffen Sie sich mit unserer Rubrik zur Pressearbeit einen Überblick über unser Wirken. Seien Sie eingeladen, uns und unsere Pressearbeit zu unterstützen, Feedback zu geben und natürlich auch unsere Hilfe in Anspruch zu nehmen, denn: UNSER RAT ZÄHLT!

Dr. Rolf Bosse
Vorsitzender des Mietervereins zu Hamburg

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