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18.03.2026

Mieterverein begrüßt Bündnis-Erneuerung und fordert mehr Gemeinwohl im Wohnungsbau

Der Mieterverein zu Hamburg sieht in der Bündnis-Erneuerung Chancen für bezahlbaren Wohnraum und eine Steigerung der Sanierungsquote im Wohnungsbestand.

Der Mieterverein zu Hamburg begrüßt die Anstrengungen der Stadtentwicklungsbehörde, den Wohnungsbau in Hamburg wieder in die Spur zu bringen. Die Erneuerung des „Bündnisses für das Wohnen“ ist aus Sicht des Vereins ein wichtiges Signal, um den dringend benötigten Neubau von Wohnungen voranzutreiben.

Gleichzeitig erinnert der Mieterverein, dass Wohnungsneubau ohne Gemeinwohlorientierung nicht automatisch bezahlbar für diejenigen ist, die ihn dringend benötigen. “Wir bekräftigen daher unsere Forderung, städtische Akteure stärker in die Verantwortung zu nehmen als dies derzeit durch den Senat passiert“, sagt Dr. Rolf Bosse, Vorsitzender des Mietervereins zu Hamburg.

Dazu gehört insbesondere, die SAGA sowie Unternehmen mit städtischer Beteiligung noch intensiver in den Wohnungsbau einzubinden. „Wir sehen hier erhebliches Potenzial für die Stadt und eine wichtige Ergänzung der Vereinbarungen des Bündnisses. Nur so wird sich bezahlbarer Wohnraum in annähernd angemessener Zahl realisieren lassen“, erklärt Bosse.

Um diese Entwicklung zu unterstützen, schlägt der Mieterverein gezielte finanzielle Anreize vor, etwa über die Hamburger Investitions- und Förderbank (IFB). Investitionen in städtische oder gemeinwohlorientierte Wohnungen hätten dabei nicht nur wohnungspolitische Vorteile, sondern wirken sich auch langfristig positiv auf die öffentlichen Finanzen aus.

„Wer in städtische oder zumindest gemeinwohlorientierte Wohnungen investiert, dämpft die Sozialausgaben und entlastet damit langfristig auch den städtischen Haushalt“, so Bosse weiter.

Der Mieterverein begrüßt besonders den im erneuerten Bündnis gesetzten Schwerpunkt auf den Bestandsumbau im Zusammenhang mit der energetischen Sanierung zur Erreichung der Klimaziele. „Dass das Bündnis die Klimaziele im Gebäudesektor ausdrücklich in den Fokus nimmt, ist ein wichtiges und richtiges Signal“, sagt Dr. Rolf Bosse. Zugleich wertet der Mieterverein dies als Startschuss für eine deutliche Steigerung der Sanierungsquote im Wohnungsbestand. Entscheidend werde jedoch sein, dass Klimaschutzmaßnahmen sozialverträglich umgesetzt werden und nicht zu übermäßigen Belastungen für Mieter:innen führen.

Der Mieterverein zu Hamburg wird die Entwicklung des Bündnisses weiterhin begleiten und sich für eine nachhaltige und sozial ausgewogene Wohnraumpolitik einsetzen.

Pressekontakt

Pressetelefon (ausschließlich für Medienanfragen): 040 87979-333

Ansprechpartner: Dr. Rolf Bosse, 0162 1325110

Pressefotos: mieterverein-hamburg.de/pressekontakt/

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