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30.06.2026

Kundgebung: Nein zum sozialen Kahlschlag!

Einladung zur Kundgebung des Mietenstopp-Aktionsbündnisses am 3. Juli in Hamburg

Unter dem bundesweiten Motto „Die Miete sprengt den Rahmen!“ beteiligt sich Hamburg an den Mietenstopp-Aktionstagen 2026. Das Motto bringt auf den Punkt, was viele Menschen tagtäglich erleben: Die Wohnkosten verschlingen einen immer größeren Teil des monatlichen Budgets und bezahlbares Wohnen wird für viele zur Existenzfrage. Hinzu kommen die Kürzungen bei sozialen Leistungen wie dem Wohngeld, die Hamburger Mieter:innen besonders hart treffen. All das schürt die Angst vor Wohnungsverlust und gefährdet den Bestand unserer Demokratie. Das Mietenstopp-Aktionsbündnis fordert deshalb einen bundesweiten Mietenstopp und eine Wohnungspolitik, die bezahlbaren Wohnraum wieder in den Mittelpunkt stellt. Der Mieterverein zu Hamburg ist Teil des Mietenstopp-Aktionsbündnisses und lädt ein zur Kundgebung:

„Nein zum sozialen Kahlschlag!“

Freitag, 3. Juli 2026, 15:30 Uhr

Speersort, Hamburg

 

Die Mieten steigen weiter und für immer mehr Menschen wird bezahlbarer Wohnraum zur Existenzfrage. Ein immer größerer Anteil des Einkommens wird für die Miete aufgewendet, während viele Haushalte bei anderen lebensnotwendigen Ausgaben sparen müssen. Mit den bundesweiten Mietenstopp-Aktionstagen vom 3. bis 5. Juli machen Mieter:innen-Initiativen in ganz Deutschland auf diese Entwicklung aufmerksam und fordern einen bundesweiten Mietenstopp als ersten wichtigen Schritt, um den aus dem Ruder gelaufenen Wohnungsmarkt wieder wirksam zu regulieren.

Dr. Rolf Bosse, Vorsitzender des Mietervereins zu Hamburg, wird auf der Kundgebung die dramatische Lage auf dem Hamburger Wohnungsmarkt und die geplanten Kürzungen beim Wohngeld einordnen. „Wer Menschen beim Wohngeld im Stich lässt und gleichzeitig steigende Mieten hinnimmt, gefährdet unsere Demokratie. Hamburg und der Bund müssen jetzt handeln: Wir brauchen einen Mietenstopp und einen starken Schutz für Mieterinnen und Mieter statt weiterer Kürzungen“, fordert Bosse.

Der Mieterverein zu Hamburg ruft seine Mitglieder und alle Mieter:innen in Hamburg dazu auf, sich an der Kundgebung zu beteiligen und gemeinsam ein deutliches Zeichen für bezahlbares Wohnen und einen bundesweiten Mietenstopp zu setzen.

Im Rahmen der Mietenstopp-Aktionstage finden Kundgebungen und Aktionen in ganz Deutschland statt, um auf die anhaltende Wohnungskrise aufmerksam zu machen und politischen Druck für wirksame Maßnahmen gegen explodierende Mieten aufzubauen. Weitere Informationen gibt es hier.

Mit der Kundgebung „Nein zum sozialen Kahlschlag“ setzen der DGB Hamburg, der Mieterverein und weitere zivilgesellschaftliche Bündnispartner:innen ein klares Zeichen gegen den geplanten Sozialabbau und für einen starken, solidarischen Sozialstaat. Weitere Informationen gibt es hier.

Pressemitteilung zum Herunterladen

Pressekontakt

Pressetelefon (ausschließlich für Medienanfragen): 040 87979-333

Ansprechpartner: Dr. Rolf Bosse, 0162 1325110

Pressefotos: mieterverein-hamburg.de/pressekontakt/

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