Energiewende-Demo: Sorge um steigende Heizkosten für Mieter:innen wächst
Mieterverein zu Hamburg ruft zur Teilnahme an bundesweiter Demonstration am 18. April auf
Der Mieterverein zu Hamburg ruft alle Mieter:innen zur Teilnahme an einer bundesweiten Demonstration für die Energiewende am Samstag, 18. April, auf. Die Hamburger Kundgebung beginnt um 12 Uhr am Jungfernstieg und ist Teil eines deutschlandweiten Aktionstags, der sich für eine konsequente und sozial gerechte Umsetzung der Energiewende stark macht. Angesichts drohender Rückschritte in Berlin und der Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums, die den Ausbau erneuerbarer Energien ausbremsen könnten, warnt der Verein vor Risiken für eine saubere, sichere und bezahlbare Energiezukunft und unterstützt den bundesweiten Protest.
Im Zentrum der Forderungen steht der Schutz von Verbraucher:innen vor weiter steigenden Energiekosten, insbesondere Heizkosten, die für viele Haushalte bereits jetzt eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen. Der Mieterverein betont, dass die Energiewende nur dann gesellschaftlich erfolgreich sein kann, wenn sie sozial abgefedert wird und Mieter:innen nicht einseitig belastet werden.
Der Vorsitzende des Mietervereins zu Hamburg, Dr. Rolf Bosse, warnt vor den Folgen fossiler Abhängigkeiten: „Die aktuelle Weltlage zeigt: Ohne Abkehr von fossilen Energieträgern sind Mieter:innen neuen Preisschocks an den Weltmärkten ausgeliefert.“
Der Verein fordert daher verlässliche politische Rahmenbedingungen sowie langfristige Planungssicherheit, auch im Hinblick auf die Entwicklung der Heizkosten. Diese Sicherheit könne nur durch einen beschleunigten und konsequenten Umstieg auf erneuerbare Energien erreicht werden.
Gleichzeitig richtet der Mieterverein einen klaren Appell an die Bundesregierung, die Weichen für eine schnelle, sozial ausgewogene Energiewende zu stellen. Auch der Hamburger Senat steht in der Verantwortung, die eigenen Klimaziele entschlossen und konsequent zu verfolgen und dabei soziale Fragen stärker zu berücksichtigen.
Dr. Rolf Bosse unterstreicht die politische Verantwortung für eine sozial gerechte Transformation: „Politik gestaltet den Rahmen, innerhalb dessen sich die Wirtschaft entwickeln kann. Sie trägt die Verantwortung für das Gelingen einer sozial gerechten und bezahlbaren Energiewende. Dieser Verantwortung wird sie gerecht, indem sie die Wirtschaft durch regulierende Anreize steuert und Verbraucher:innen, zu denen auch Mieter:innen zählen, vor finanzieller Überforderung schützt.“
Der Mieterverein zu Hamburg unterstützt damit die bundesweiten Proteste eines breiten zivilgesellschaftlichen Bündnisses aus Umwelt-, Klima- und Sozialorganisationen, das sich für eine beschleunigte Energiewende unter sozial gerechten Bedingungen einsetzt.
Weitere Informationen zur Demonstration finden Sie hier.
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