07.05.2019

Befragung für Hamburger Mietenspiegel 2019 läuft

Ein von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen beauftragtes Institut befragt seit Anfang April Hamburgs Mieterhaushalte für die Erstellung des Mietenspiegels 2019. Für die Befragung wurden 3.700 Haushalte, die 2017 bereits teilgenommen haben, sowie 40.000 per Zufallsstichprobe ausgewählte neue Mieterinnen und Mieter angeschrieben. Turnusmäßig gibt es in diesem Jahr eine Fortschreibung mit unveränderten mietrechtlichen Rahmenbedingungen.

Es werden nur Mieten berücksichtigt, die in den letzten vier Jahren neu vereinbart oder angepasst wurden und bei denen keine Preisbindung besteht. Die Befragung erfolgt deshalb in zwei Schritten. Zuerst wird mittels eines Fragebogens geklärt, ob die angeschriebenen Mieterhaushalte den Kriterien entsprechen. In einem zweiten Schritt werden die Mieter interviewt. Alle erhobenen Daten werden anonym ausgewertet und fließen in den neuen Mietenspiegel ein, der Ende dieses Jahres veröffentlicht wird und für alle Hamburger kostenlos verfügbar ist. Sofern die angestrebte Stichprobe von 5.000 vollgültigen Interviews gesammelt werden kann, wird die Befragung der Mieter Ende Juni abgeschlossen. Andernfalls ist eine Ausweitung bis Ende Juli möglich. Im Anschluss startet die Stadt eine Erhebung unter den Vermietern.

Der Mieterverein appelliert an alle angeschriebenen Mieterhaushalte, an der Befragung teilzunehmen. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass im Mietenspiegel neben den Angaben der Vermieter auch die Daten der Mieter berücksichtigt werden.

Der Hamburger Mietenspiegel erscheint alle zwei Jahre und gibt seit 1976 einen Überblick über die ortsüblichen Vergleichsmieten. 2017 konnten rund 539.000 Wohnungen berücksichtigt werden. Der Mieterverein begleitet die Erstellung des Mietenspiegels in einem Arbeitskreis, zu dem auch Vertreter von Vermieterorganisationen und der Stadt gehören.

Den aktuellen Mietenspiegel zum Herunterladen sowie weitere Informationen gibt es hier.