#Pressemitteilungen
15.04.2010

120 Jahre erfolgreiche Arbeit des MIETERVEREIN ZU HAMBURG – Dokumentation von 16 aktuellen Fällen aus der Beratungspraxis

Am 15. April 1890 wurde der „MIETHERVEREIN HAMBURG“ von Anwälten in der Poststraße gegründet. Dazu bestand nach einer Meldung im „Hamburger Fremdenblatt“ vom 16.4.1890 Anlass: „… da es manche wunde Punkte geben dürfte, die nur durch ein festes Zusammenhalten der Miether den Grundeigenthümern gegenüber geheilt werden könnten … dass die Hauswirthe es – größtenteils – gut verstehen, ihre … Mietheschraube bei den gequälten Miethern anzusetzen …“.

Daran hat sich bis heute nichts geändert, wie die Beratungspraxis im Mieterverein zeigt“, so Eckard Pahlke (67), Anwalt und seit 36 Jahren Vereinsvorsitzender. „Viele Fälle sind strafrechtlich relevant, leider ist der Vorsatz schwer nachzuweisen“ (siehe „Baumgarten-Immobilien-Fall“ 6). Aber: „Mit Sorge stellen wir immer wieder fest, dass es neben den kritischen und mutigen Mietern viele Nachbarn gibt, die alles unterschreiben und sich selbst, aber auch alle anderen Mieter – z. B. wegen des Anstiegs der Mietspiegelmieten – schädigen“, so Pahlke.

Eine Dokumentation von teils skandalösen Fällen stellt dies unter Beweis. Es geht um Versuche, Mieter mit fehlerhaften Mieterhöhungen zu übervorteilen (Baualter oder Wohnlagen werden verfälscht) und mit Kündigungen unter Druck zu setzen (Mieter vom Steindamm 43 haben ihren Vermieter wegen Betruges angezeigt); eine Mieterin aus der Fährstraße in Wilhelmsburg bzw. die ARGE sollen € 1.479 für Warmwasser zahlen, der Mieterverein weist einen Ablesefehler nach, ARGE spart € 1.046; ebenfalls für die ARGE macht der Mieterverein gegen den Politiker Thorsten Kuhlmann ca. € 12.000 geltend („ich zahle erst nach Abschluss des Strafprozesses“); Fälle von überhöhter Mietvertragsfläche werden dargelegt (Verurteilung des Vermieters zu € 3.371 und Einleitung eines Musterprozesses durch den Mieterverein); Hilfe für einen koreanischen Studenten, einen langfristigen Mietvertrag zu beenden, etc.

Angst muss niemand mehr vor seinem Vermieter haben!“ versichert Pahlke. Der MIETERVEREIN ZU HAMBURG, der mit 58.000 Mitgliederhaushalten fast 9 % aller Hamburger Mieter vertritt, wird auch in der Zukunft dafür Sorge tragen, dass die Interessen der Hamburger Mieter engagiert wahrgenommen werden.

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