26.01.2022

Sozialer Wohnungsbau in Hamburg auf viel zu niedrigem Niveau – MIETERVEREIN fordert Evaluation des Bündnisses für das Wohnen

Im Jahr 2021 wurden 1.895 geförderte Wohnungen fertiggestellt. Dies ist das traurige Ergebnis der Bemühungen des Senats um mehr bezahlbaren Wohnraum. Der Sozialwohnungsbestand in der Hansestadt bleibt damit bei unter 80.000 Einheiten. Die schlechten Fertigstellungszahlen begründet Stadtentwicklungssenatorin Stapelfeldt mit den Auswirkungen der Pandemie und den starken Rohstoffpreissteigerungen. Ausdrücklich lobt sie die Arbeit des Bündnisses für das Wohnen.

„Wenn es trotz aller Anstrengungen des Senats nicht gelingt, die Fertigstellungszahlen von Sozialwohnungen der letzten Jahre zu verstetigen, muss evaluiert werden, wo im Bündnis für das Wohnen nachgesteuert werden kann.“ , fordert Dr. Rolf Bosse, Geschäftsführer des MIETERVEREINS ZU HAMBURG. Schließlich sei das Bündnis für das Wohnen – anders als die Pandemie oder die Rohstoffpreise – der Bereich, in dem der Senat direkten Einfluss nehmen könne. „Wir erwarten, dass im Rahmen der Evaluation jeder Baustein des Bündnisses umgedreht und auf seine Wirksamkeit hin geprüft wird.“, so Bosse weiter. „Mit Spannung blicken wir in diesem Zusammenhang auch auf die Veröffentlichung der Fertigstellungszahlen aller Hamburger Wohnungen im Frühsommer.“

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