21.12.2011

Heizkosten sparen

Die Raumtemperatur sollte zwischen 20 und 22 Grad Celsius in Wohnräumen, 18 und 20 Grad in der Küche, 16 bis 18 Grad im Schlafzimmer und im Badezimmer bei maximal 24 Grad liegen. Wird die Temperatur nur um ein Grad gesenkt, werden rund sechs Prozent Heizenergie gespart.

Auch auf das richtige Lüften kommt es an: Fenster nicht auf „Dauerkipp“ stellen, denn durch gekippte Fenster entweicht am meisten Wärme. Wird darauf verzichtet, kann bis zu 200 Euro gespart werden. Am besten ist es, mehrmals täglich kurz und kräftig zu lüften und dabei die Heizung auszustellen.
Ritzen an Fenster und Türen gilt es abzudichten: Dabei helfen schon einfache selbstklebende Streifen aus dem Baumarkt. Die Heizung selbst sollte nicht zugestellt oder mit Gardinen verhangen sein. Denn: Möbel und Co. vor der Heizung schlucken bis zu 15 Prozent der abgegebenen Wärme.

Per Steckdose zu heizen kostet richtig Geld. Daher sollten Elektroöfen und Heizungslüfter nur im Notfall verwendet werden.

Tipp: Überprüfen Sie Ihre Heizkosten mit dem Bundesdurchschnitt! Der vom Bundesumweltministerium geförderte Bundesweite Heizspiegel 2011 liefert Vergleichswerte zu Heizkosten, Heizenergieverbrauch und CO2-Emissionen zentral beheizter Wohngebäude für das Abrechnungsjahr 2010. Mit diesen Werten und ihrer Heizkostenabrechnung können Mieter und Eigentümer feststellen, ob die aktuellen Heizkosten günstig oder zu hoch sind. Die Broschüre ist inklusive eines Gutscheins für ein kostenloses Heizgutachten hier verfügbar.