Ein Wasserversorgungsunternehmen kann gezwungen werden, überdimensionierte Wasserzähler im Interesse der Kunden auszutauschen.

Bei erfolgsloser Wohnungsvermittlung darf neben der Provision auch kein „Service-Entgelt“ angenommen werden.

Preisanpassungsklausel in Erdgas-Kundenverträgen, in denen der Erdgaspreis allein an die Preisentwicklung für Heizöl gekoppelt ist, benachteiligt die Kunden unangemessen und sind unwirksam.

Mieter von Sozialwohnungen müssen bei unwirksamen Schönheitsreparaturklauseln einen Mietzuschlag zahlen, wenn die Arbeiten vom Vermieter ausgeführt werden.

Ist eine Mietwohnung mehr als 10 Prozent kleiner, als im Mietvertrag angegeben, so ist die Wohnung „mangelhaft“.

Der Anspruch des Mieters auf Beseitigung der Wohnungsmängel verjährt während des gesamten Mietverhältnisses nicht.

Der Bundesgerichtshof hat mit einem Urteil vom 16.12.2009 entschieden, dass ein zu Unrecht wegen Eigenbedarfs gekündigter Mieter Schadensersatzansprüche gegen den früheren Vermieter haben kann.

Vermieter dürfen Mietern für die Renovierungsarbeiten keine zu engen Farbvorschriften machen. Das bekräftigte der Bundesgerichtshof (BGH).

Mietern, die sich über Schimmelbildung in ihren Wohnungen beschweren, wird oft entgegengehalten, sie hätten die Schäden selbst verursacht, indem sie zuwenig heizten und lüfteten. Aber so einfach ist es nicht.

Bei Ölheizungen fällt etwa alle fünf Jahre eine Tankreinigung an. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass diese Kosten zu den umlagefähigen Kosten des Heizungsbetriebes gehören.